Was kann ich selbst tun, was ist wirklich sinnvoll und empfehlenswert – Komplementärmethoden auf Herz und Nieren geprüft und von einem unabhängigem Institut bewertet….HIER

Hier haben wir ein paar wesentliche Punkte für euch zusammengefasst:

Neben des monatlichen Abtastens, der regelmäßigen Kontrolle via Mammographie und Ultraschall können folgende Behandlungen sinnvoll sein:

  1. Psychotherapie – bei Ängsten und sonstigen Störungen kann eine Therapie helfen und euch stärken!
  2. Sport – Regelmäßiges moderates Ausdauertraining, mäßige, aber regelmäßige körperliche Aktivität verhindert bzw. mindert unter anderem Müdigkeitssyndrome, stabilisiert das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel. Dosierte körperliche Aktivität kann einen positiven Einfluss auf krankheitsbedingte Einschränkungen haben.
  3. Einnahme von Selen, Vit D etc: jeder muss für sich selbst entscheiden was er einnehmen möchte, wir geben hier nur Hintergrundwissen
  4. Selen – Tipp: Selenreiche Lebensmittel sind Nüsse, Getreideprodukte, Fisch, Milch, Käse, Eier, Pilze , Hülsenfrüchte und Fleisch
  5. Vitamin D – Vitamin-D-Mangel kann bei fehlendem Sonnenlicht, unausgewogener Ernährung, aber auch durch Hormonentzug entstehen (durch die Antihormontherapie nach hormonabhängigem Brustkrebs). Folgeerscheinungen von Vitamin D Mangel zeigen sich vor allem am Skelettsystem in Form von Osteoporose sowie Gelenk- oder Muskelbeschwerden unterschiedlicher Schweregrade. Tipp: Einnahme von 1 – 2000 I.E täglich mit der Nahrung. Vit D ist ein fettliebendes Vitamin und reichert sich im Fettgewebe an. Überdosierungen sind nicht bekannt, aber möglich. Da Vitamin D die Aufnahme von Calcium fördert, steigt mit der Vitamin-D-Einnahme auch die Menge des aufgenommenen Calciums. Damit Calcium gut in die Knochen eingebaut werden kann ist eine zusätzliche Einnahme von Vitamin K2 empfehlenswert (es gibt Kombipräparate
  6. Kontrolluntersuchungen bei einer Antihormontherapie (Tamoxifen, Zoladex, Aromatasehemmer)
    1. regelmäßige Untersuchung der Knochendichte unter Antihormontherapie, ob es von den Krankenkassen übernommen wird, muss im Einzelfall bei der entsprechenden Kasse erfragt werden: auf der Überweisung sollte stehen: „Osteodensitometrie nach DXA Prinzip“
    2. regelmäßige Kontrolle der Hormonwerte bei Antihormontherapie kann bei bestimmten Beschwerden sinnvoll sein (z.B. wenn Hinweise bestehen, dass die Therapie nicht ausreichend wirkt) – hier einfach mal beim Frauenarzt nachfragen
    3. jährliche Kontrolle beim Augenarzt (Angeben, dass man Tamoxifen einnimmt)
    4. halbjährliche oder quartärliche Kontrolle der Gebärmutter und Eierstöcke via Ultraschall beim Frauenarzt
  7. Bei Herceptin Gabe: regelmäßiges Herzecho, da Herceptin vor allem in Kombination mit Anthrazyklinen, z. B. Doxorubicin, Epirubicin (rot gefärbte Lösung) auf das Herz toxisch wirken kann – HER2NEU Rezeptoren (Wachstumsfaktoren), die normal auf den Brustzellen enthalten sind, sind ebenfalls am Herzen zu finden. Bei einer entarteten Zelle, also einer Tumorzelle, nutzt man diesen Rezeptor für die Therapie und blockiert diesen mit Herceptin, so kann man das unkontrollierte Wachstum der Tumorzelle hemmen. Allerdings kann eben dieses Herceptin sich auch an die Rezeptoren der Herzzelle heften, so dass diese geschädigt werden können. Nicht jede Tumorzelle trägt diese HER2NEU Rezeptoren, deshalb bekommen manche von euch das Herceptin und manche nicht.
  8. Bisphosphonate
  9. Enzymtherapie – „In zwei weiteren klinischen Untersuchungen wurden bei mehr als 2000 Brustkrebspatientinnen die Ausprägungen definierter Nebenwirkungen der adjuvanten Antihormontherapie untersucht. Alle Patientinnen litten zu Beginn der Untersuchung unter starken, die Lebensqualität mindernden Nebenwirkungen, insbesondere Schleimhauttrockenheit und Gelenkbeschwerden. Innerhalb einer nur vierwöchigen komplementären Behandlung mit Selen-Enzym-Linsenextrakt (Equizym MCA) konnten bei ca. 70% der Patientinnen Gelenkbeschwerden und trockene Schleimhäute signifikant gebessert werden“.